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Prentice Mulford – vom Umfang des Lebens und Sterbens

Lesung von Eva Karner

13. März 2026 , 19:00

Zeichnung: Simone Wagner

Prentice Mulford, der 1834 bis 1891 lebte, war Journalist, Seefahrer, Abenteurer, Eremit, Philosoph und manches mehr…… Gedanken, wie sie Henry David Thoreau in seinem Werk „Walden“ niederschreibt, bewegen auch andere seiner Zeitgenossen.

So auch Prentice Mulford, dessen Werk „Vom Unfug des Lebens und Sterbens“ voll hintergründigen Humors die Tiefen der menschlichen Seele auslotet. Verquickt wird das Ganze mit den Herausforderungen, ja den Tücken des Alltags, die es im Laufe des Lebens so zu meistern gilt.
Bei Mulford beginnen gewöhnlich leblose Dinge sich mit uns und unseren Absichten anzulegen, stellen sich quer und fordern uns damit heraus, unser Bestes zu geben. Mulford spricht von der „totalen Schamlosigkeit der leblosen Dinge“. Sie werden bald erkennen, mit uns haben sich diese Wegelagerer auch schon des Öfteren angelegt. Unter „den Leuten in ihm“ meldet sich hartnäckig einer, „kein besonderer Liebling“, wie er meint, mit dem sich vortrefflich streiten lässt.

Und – Sie werden staunen – so viel hat sich bis heute gar nicht geändert!
Allenthalben ertappt man sich auf verblüffend ähnlichen Pfaden wie der Autor sich selbst.
Gleichzeitig werden hier Ideen für heutige Psychotherapiemethoden ganz selbstverständlich vorausgedacht.
Noch im 19. Jahrhundert wurde sein Werk von Berta Diener unter dem Pseudonym „Sir Galahad“ kongenial übersetzt.
Es hat bis heute seine Gültigkeit nicht verloren und ein leichtes Schmunzeln oder Kopfschütteln begleiten uns noch so manchen Tag nach der Lektüre.
Lauschen Sie Eva Karner, lehnen Sie sich zurück und seien Sie einmal ungeniert neugierig.

Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden sind willkommen

Veranstaltungsort

d:gallery
Schönfelder Straße 48 B
34121 Kassel

Veranstalter

vereintekunst e. V.
info@vereintekunst.de